22
Okt

Björn Heregger und Stefan Häusl entdecken weisse Juwelen

Björn Heregger

Die beiden Freunde Björn Heregger und Stefan Häusl machen sich im Film „Lost and Found“ auf die Suche nach Freeride-Lines, die nicht jedes Jahr befahrbar sind. Der Film beschreibt die Motivation, die notwendig ist, tagelang am Fusse eines Berges zu warten und kalte, schlaflose Nächte in Kauf zu nehmen,  nur um die eine Linie zu befahren.

Erst aus der Ferne erkennt man die Einzigartigkeit und Schönheit der Heimat. Die Freerider Stefan Häusl und Björn Heregger bereisten mit der FreerideWorldTour sechs verschiedene Destinationen auf zwei Kontinenten um schlussendlich ihre „Traumlines“ vor der eigenen Haustüre zu entdecken. Der vergangene Winter bescherte dem Arlberg rekordverdächtige Schneefälle und verwandelte die Berge der Verwallgruppe in weisse Juwelen. Die beiden Freunde suchten und fanden diese Juwelen am 2881m hohen Augstenberg, den man von St. Anton am Arlberg aus sehen kann.

Nach eigener Aussage ist Björn Heregger  zum Glück nicht die Rennsau, die er gerne gewesen wäre. Konsequent tauscht er also nach einigen Jahren im Alpinrennsport eisige Pisten gegen unverspurten Pulver. Seine Big Mountain-Contest-Karriere beginnt er mit einem zweiten Platz beim „Weißen Rausch“ in St. Anton (Arlberg). 2007 gewinnt er das Snowfever Bigmountain in Fieberbrunn (Tirol) und qualifiziert sich damit erstmals für das legendäre XtremeVerbier, das er mit einem respektablen achten Platz beendet. Damit dem jungen Wahl-Innsbrucker während der wenigen schneefreien Tage der Saison nicht langweilig wird, studiert er Volkswirtschaft, die Tiroler Partyszene und die Kunst des Kletterns. (SALEWA/2012.if3.at/cc/ss)

Bildnachweis: Hansi Heckmair / SALEWA.